Alfred Thauer

* 22 Juni 1915
† 28. Februar 1988

Alfred Thauer schloss nach dem Besuch des Gymnasiums ein philosophisch-theologisches Studium ab und absolvierte nach Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft noch eine Ausbildung als Wohlfahrts- und Jugendpfleger.

Er war Gründungsmitglied und 1946 erster Heimleiter der Heimstatt "St. Josef" in der Nöggerathstraße. Kurze Zeit später baute er zunächst in Walberberg, dann in Altenberg, schließlich in Düsseldorf das "Sozialamt des BDKJ" auf. Weiterhin war er bei den Gründungen der Arbeitsgemeinschaft Heimstatthilfe im Land Nordrhein-Westfalen 1948 und der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendaufbauwerk 1949 maßgeblich beteiligt.

Sein eigentliches Lebenswerk war die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Jugendsozialarbeit, der Zusammenschluss aller auf Bundesebene tätigen Verbände und aller Landesarbeitsgemeinschaften katholischer Jugendsozialarbeit. Von 1954 bis 1981 war er hier Geschäftsführer.

Bereits in den 40er Jahren setzte er sich für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter in Jugendwohnheimen und Jugendsozialarbeit ein. Sein Engagement für berufstätige und arbeitslose junge Menschen, sein Verständnis für eine "pädagogische" Berufsausbildung und sein Engagement für benachteiligte und von Deklassierung bedrohte junge Menschen prägten sein Verständnis von Jugendsozialarbeit.

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