Jugendsozialarbeit an Schulen

Kinder und Jugendliche stehen in der heutigen Gesellschaft vor neuen Herausforderungen. Gestiegene Auswahlmöglichkeiten den eigenen Lebensweg zu gestalten und ein hoher Leistungswettbewerb können junge Menschen verunsichern, was sie unter Umständen anfällig für negative Einflüsse werden lässt.

Das Projekt „Jugendsozialarbeit an Schulen“ richtet sich an alle Schüler*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren an ausgewählten Kooperationsschulen in Bonn. Ziel dabei ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit zu fördern, ihre Ressourcen in den Blick zu nehmen und auf diese Art und Weise ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und ihnen gleichzeitig die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln.

Insbesondere der Schutz vor Salafismus und Radikalisierung gewinnt zunehmend einen größeren Stellenwert in pädagogischen Arbeitsfeldern und der Öffentlichkeit, weshalb sich die Bundesregierung dazu entschlossen hat, die Präventionsarbeit im primären Sektor an 168 Standorten weiter auszubauen. Die Heimstatt e.V. in Bonn ist einer der neuen Standorte und hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Schulen und externen Akteuren aus dem Umkreis passgenaue Konzepte für die jeweiligen Bildungseinrichtungen mit deren spezifischen Bedürfnissen zu entwickeln. Aufgrund dessen sehen die Projekte bei der Umsetzung später sehr verschieden aus und können unterschiedliche Schwerpunkte enthalten. Die entwickelten Präventionskonzepte setzen jedoch alle direkt in den Schulen an, da die Kinder und Jugendlichen hier einen wichtigen Lebensmittelpunkt haben. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche mit möglichen Problemen nicht alleine zu lassen und weitere Unterstützungsangebote aufzuzeigen, um beispielsweise den Anschluss zu salafistischen Gruppierungen unattraktiv werden zu lassen.

 
 

Ansprechpartnerinnen im Projekt sind Marie-Christine Kröll und Daniela Katz. Frau Kröll ist Sozialarbeiterin und bringt Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Menschen sowie in der Durchführung präventiver Angebote mit. Darüber hinaus ist sie mit einer halben Stelle im Jugendmigrationsdienst tätig. Frau Katz hat einen Master in Soziale Arbeit absolviert und war bereits im Beratungs- und Bildungsbereich tätig.

Kontakt:         

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Ort: Jugendmigrationsdienst (Kölnstraße 6, Bonn), 2. + 4. Stock

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