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Teilhabemanagement ist Teil der Landesinitiative „Gemeinsam klappt´s – Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Mit diesem Projekt möchte das Land NRW junge Geflüchtete mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung im Alter von 18 bis 27 Jahren, die zu vielen regulären Angeboten und Maßnahmen keinen Zugang haben, gezielt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss unterstützen und damit Bleibeperspektiven schaffen.

Die Stadt Bonn stieg 2020 in das Projekt ein und beteiligt sich mit Kooperationspartner*innen im Rahmen von drei Förderbausteinen an der Initiative: Coaching, ausbildungsbegleitende ergänzende Sprachförderung an Berufsschulen und Teilhabemanagement. Mit jeweils einer Teilhabemanager*innenstelle bei Heimstatt und dem Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA e.V.), bietet dieses Projekt den Ausgangspunkt für den Zugang von Geflüchteten zu den anderen Förderbausteinen. Teilhabemanagement wird von der Heimstatt in enger Zusammenarbeit mit der Stabstelle für Integration und AsA e.V. umgesetzt.

Ziel ist es, alle in Bonn lebenden jungen Menschen mit Duldung oder Gestattung zu erfassen und ihre Bildungsbiographien zu dokumentieren, um Bedarfe und Angebote für die Zielgruppe zu konkretisieren und zukünftig passgenauer zu gestalten. Ebenso sollen individuelle Unterstützungsbedarfe geklärt und durch (Verweis-)Beratung bearbeitet werden. Dafür arbeitet das Teilhabemanagement aufsuchend, bietet Beratung und Case Management an und steht in engem Austausch mit dem Netzwerk.

Angebot:

Wir bieten individuelle (Verweis-)Beratung und Case Management für junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren an, die in Bonn leben und eine Duldung oder Aufenthaltsgestattung haben. Das Beratungsangebot umfasst folgende Themen:

  • Ausbildung und Beruf
  • Spracherwerb
  • Schule, Schulabschlusss
  • Formulare und Anträge
  • Aufenthalt
  • Wohnen
  • Alltagsbewältigung
  • Vermittlung in ausbildungsbegleitende ergänzende Sprachförderung in Berufskollegs
  • Vermittlung in Coaching

Die Beratung findet in der Kölnstraße 6, 53111 Bonn statt., hierfür können individuelle Termine vereinbart werden.

Kontakt & Ansprechpartnerin

Anna Ott

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Telefon: 0162/3608555

Ort: Jugendmigrationsdienst (Kölnstraße 6, Bonn), 2. Etage

 Mitarbeiter-innen JMD und St. Cassius, Juni 2018(3).jpg


Marie-Christine Kröll (Sozialarbeiterin) ist seit dem 01. Januar 2020 die neue Leiterin des Jugendmigrationsdienstes Bonn (JMD) sowie des Jugendzentrums St. Cassius im gleichen Haus (Kölnstraße 6)

Der JMD ist eine Beratungsstelle für junge Zuwanderer*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren in Bonn. Beratung, individuelle Integrationsförderung und Gruppenangebote sind zentrale Aufgaben des JMD.

Das Jugendzentrum leistet eine Offene Jugendarbeit. Die Besucher*innen aus St. Cassius und die Zielgruppe des JMD weisen eine große Schnittmenge auf. Zum Angebot gehören neben einer Öffnungszeit von 40 Stunden pro Woche auch jugendkulturelle Angebote und der Umgang mit der zunehmenden Digitalisierung der Lebenswelt der jungen Menschen.

Bereits seit längerer Zeit wird deutlich, dass die Beratungsarbeit im JMD und die Jugendarbeit im Jugendzentrum sich ergänzen, was jetzt durch die personelle Besetzung in beide Einrichtungen mit Frau Kröll zusätzliche Impulse erhalten wird. Eine gemeinsame Netzwerkarbeit, gezielte Vermittlung von der Beratung in freizeitpädagogische Angebote und umgekehrt und die sinnvolle Nutzung von Synergien beider Einrichtungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Ergänzt wird die Arbeit beider Einrichtungen durch das Kooperationsprojekt Straßensozialarbeit und das Projekt Respekt Coaches an Schulen.

Neben Frau Kröll setzen sich zur Zeit 16 haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter*innen täglich von 9 bis 22 Uhr für die jungen Menschen ein.

Anlässlich des bundesweiten JMD Aktionstages, dessen Ziel eine bedarfsgerechte Aufstockung der Haushaltsmittel für die Jugendmigrationsdienste (JMD) ist, nahmen die Abgeordneten Claudia Lücking Michel (CDU), Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Bündnis 90/Grüne) die Einladung zu einem Gespräch mit den Jugendmigrationsdiensten der Heimstatt e.V. Bonn und dem Kreisverband der AWO Bonn-Rhein-Sieg  in Bonn wahr.

 

Der Jugendmigrationsdienst bedankt sich ganz herzlich bei der Kreishandwerkerschaft Bonn Rhein-Sieg für eine Spende im Herbst 2014!

Die Spende ist für die Arbeit des Jugendmigrationsdienstes mit und Unterstützung von jungen Migranten/innen gedacht, die sich im Übergang Schule - Beruf befinden und sich für eine Ausbildung vorbereiten möchten. Mit Hilfe von dieser Spende kann es uns gelingen, Jugendliche im Rahmen ihres Bewerbungsprozesses zu unterstützen, ihnen Deutschförderung und ggf. auch Nachhilfe zu bieten, damit sie ihre Schulabschlüsse erfolgereich bestehen und einen leichteren Übergang in die Ausbildung haben.

Vielen Dank für Ihr Engagement und Sponsoring!

Spendenkonto

 

Sparkasse Köln Bonn
IBAN: DE16370501981930345523
SWIFT-BIC: COLSDE33